Kombucha

Was ist Kombucha

Kombucha ist ein fermentiertes Getränk aus meistens schwarzen- oder grünen Tee und Zucker. Er beinhaltet:

  • B-Vitamine
  • Mineralstoffe
  • Enzyme
  • Probiotika
  • Hohe Mengen an vorteilhafte Säuren wie Essigsäure, Glukonsäure und Milchsäure als in der Säure verantwortlich für die Milchsäuregärung in Sauerkraut, Joghurt, Kimchi und andere Fermente.

Kombucha ist ein Art Zusammenleben von verschiedenen Hefen und Bakterien, eine Art „Tee-Pilz“ oder auch Scoby genannt, nach dem englischen – „symbiotic aus bacteria und yeast„,  die aus Wasser, Tee und Zucker ein bekömmliches Ferment machen. Während der Gärung setzen Bakterien und Hefen, bzw. deren Enzyme, den Zucker im Wasser gelöste Teebestandteile zu den verschiedenen Inhaltsstoffen des Getränks und in Cellulose um. Letztere bildet gallertartige Schichten auf der Flüssigkeit. Einer gewissen Ähnlichkeit mit  Schwämmen oder einigen Pilzen leitet einem zu der Auffassung es handelt sich um einen Pilz.

Geliebtes Kind hat vielen Namen

Wie wir in der artgerechten Ecke, den Kombucha lieben, gibt es den Kombucha seit Jahrhunderten und auch in aller Richtungen.  Laut dem Buch „Kombucha, Kefir und Co“, Ulrich Arndt, und andere Quellen wie Wikipedia stammt der Name womöglich aus Japan.

 „Eine mögliche Quelle des Namens ist ein nicht vergorenes Algenteegetränk aus Riementang, einer Braunalge, die jap. 昆布 kombu genannt wird. Dieses Getränk trägt in Japan schon seit Jahrhunderten den Namen Kombucha und ist ein Algentee“

Namensgeber des Pilzes und Getränks soll der koreanische Arzt Kombu sein. Er soll angeblich am Anfang des 5. Jahrhunderts den japanischen Kaiser Inkyo durch einen geheimnisvollen Tee-Trank geheilt haben. Wie die Legende berichtet, sei das Getränk mit HIlfe eines Pilzes hergestellt worden. Cha ist Tee auf japanisch also heißt der Tee zu Ehren des Arztes Kombucha. Eine andere Erklärung wäre eben der Konbu -Braunalge als Namensgeber. Vielleicht haben die Japaner auch einen normalen Aufguss aus grünem Tee nach der Alge benannt, weil sie das Teekraut, ein damals neuer Import aus China, an ihre Algen erinnert hat.

Kombucha ist aber nur einer von vielen Namen. Zum Beispiel heißt er in Böhmen und Mähren „Olinka“, in Frankreich „Champingon de la Charité“ oder „Champignong de le longue vie“. ( Pils des langen Lebens 🙂) und in Italien „Funko Cinese“. Frühere Handelsbezeichnungen in mitteleuropäischen Apotheken waren „Mo-Gù“, „Wolgaquelle“, „Gichtqualle“, „Wunderpilz“ und „Indischer Weinpilz“.

 

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Kombu Çayı -Türkisch

Чайный гриб- Russisch

Komboecha- Nederlande

Komboecha- Finnisch

کامبوچا- Persisch

 

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Licht – Energie

Beim Recherchieren fiel mir auf das viele Hersteller ihr Wasser energetisch aufladen. Wer Erfahrungen damit hat und die Wie’s und Warum’s gerne weiter zu mir und die Leser dieser Blog geben möchte, bitte ein Kommentar im Blog oder Email zu mir zukommen lassen. Ich wäre sehr dankbar.

Geht es mit Infrarot oder muss es eine Tageslichtlampe sein?

Qualitäten von Kombucha oder trinken wir es nur weil es gut schmeckt?

 

Als Kind habe ich Lebensmitteln ausgesprochen skeptisch betrachtet wenn es hieß es wäre besonders gesund. Knäckebrot und Fisch hat mir schon nur so geschmeckt aber Leber war damals noch nicht mein Lieblings Source vom Eisen und Nährstoffe wie heute. Dafür habe ich dann Blutpudding und Leberpaté gerne gegessen.

Zu Kombucha gibt es unterschiedliche Stimmen aus der Forschung. Es gibt Links wo man von Vergiftungen berichten aber auch andere wo die regenerierende Wirkungen auf dem Darm überprüft worden sind.

Die Probiotika und Hefen die unter anderem in Kombucha vorhanden sein können:

  • Gluconacetobacter (>85% in den meisten Proben)
  • Acetobacter
  • Lactobacillus (bis zu 30% in manche Proben)
  • Zygosaccharomyces (>95%)

Dieses Probiotika und Hefe-Stämmen können sich nicht wie in Sauerkraut wo man ja auch eine feste Masse hat, gleich gut ansiedeln. Aber es bereitet der Darminhalt gut vor und erleichtert die Ansiedlung von den Stämmen.

Was hast du für Erfahrungen mit Kombucha sammeln können? Das interessiert mich brennend. Fandest du es schwierig am Anfang mit Geschmack anprobieren und wie man die Zweitfermentierung macht?
Ich habe keine von den größten Gefäße wie es gerne empfehlen wird sondern die normalen 1 Liter aus die mit Kokosöl gefüllt waren. So hat es auch hervorragend funktioniert.

Was sind deine liebsten Gewürze für die zweiten Fermentation? Ich mag schwarze Johannisbeere oder Preiselbeeren mit Kardamom. Ich habe vor es mit Ginseng zu probieren. Wird bestimmt genial 🙂

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Kombucha
Kombucha ist meine Lieblingsart Fermente zu mir zu nehmen. Trotzdem gehe ich da nicht ganz wild und kippe Unmengen davon bei jeder Mahlzeit rein. Dafür ist es zu potent. Oder was meinst du liebe Leser/In? Verträgst du Kombucha zu jeder Mahlzeit? Hast du ein Verlangen danach? Achtung! Wegen der Restmenge Alkohol(sehr niedrig - wie Apfelsaft), ist es nicht für trockene Alkoholiker geeignet. Ich würde es auch nur verdünnt mit Wasser meine Kinder geben. So schmeckt es mir übrigens auch am besten. 🙂
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Vorbereitung 20 Minuten
Kochzeit 20 Minuten
Wartezeit 60 Minuten, 6-14 Tage
Portionen
Liter
Zutaten
  • 1 Liter Wasser gefilter oder Quellenwasser
  • 8-12 g Tee Grün- oder Schwarztee
  • 40-90 g Zucker Hier gibt es unterschiedliche Ansichtspunkten aber ich nehme Haushaltszucker und immer die kleinste mögliche Menge.
  • Scoby am besten weitergeben aus herzliche Hände
Vorbereitung 20 Minuten
Kochzeit 20 Minuten
Wartezeit 60 Minuten, 6-14 Tage
Portionen
Liter
Zutaten
  • 1 Liter Wasser gefilter oder Quellenwasser
  • 8-12 g Tee Grün- oder Schwarztee
  • 40-90 g Zucker Hier gibt es unterschiedliche Ansichtspunkten aber ich nehme Haushaltszucker und immer die kleinste mögliche Menge.
  • Scoby am besten weitergeben aus herzliche Hände
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Anleitungen
  1. Wasser teilen in 2/3 zum aufkochen und den Rest zum später kalt reinkippen, damit es schneller abkühlt. Damit verkürzt sich die Zeit wenn man wartet auf das der Tee Zimmertemperatur hat und im Glas mit dem Scoby gegossen werden kann. Zu warm und der Scoby stirbt.
  2. Wenn das Wasser im Topf kocht, kommt der Zucker und Tee rein. Rühre um mit einem Holzlöffel. Ziehe den Topf von der Wärme und lass stehen für 20 Minuten.
  3. Jetzt werden die Teeblätter abgeseiht. Ob man was aus denen machen kann? Ich habe sie bis jetzt weggeworfen. Wer eine Idee hat bitte melden.
  4. Jetzt die 1/3 kaltes Wasser dazu gießen und warten bis es abgekühlt hat.
  5. In gereignten Glas mit den Scoby die Tee-Flüssigkeit eingießen. Die Sauberkeit das Glas ist wirklich ausschlaggebend. Ich habe es gewaschen und mit kochendem Wasser ausgespült. Als Abdeckung kommt ein Haushaltshandtuch und ein Gummiband zum Tuch fixieren.
  6. Jetzt steht das Glas für 7 bis 14 Tage, laut Grundrezept, damit es fermentieren kann. Ich lasse es länger stehen damit die Restsüße sich vermindert. Zwischen 16 bis 25 Grad im Zimmer ist nötig. Eigentlich ist ab 18 besser weil unter passiert nicht viel. Am besten einen ruhigen Platz wo es nicht hin und her getragen werden muss. Ich fülle die fertige Kombucha in Tomatenflaschen oder ähnliches die gut ausgespült sind. Hübsche Flaschen mit Spanndeckel sind super als nette Mitbringsel beim Besuch bei Freunden.
Rezept Hinweise

Kombucha ist ein Art Zusammenleben von verschiedenen Hefen und Bakterien, eine Art "Tee-Pilz" oder auch Scoby genannt, nach dem englischen - "symbiotic aus bacteria und yeast",  die aus Wasser, Tee und Zucker ein bekömmliches Ferment machen.

Geliebtes Kind hat vielen Namen

Wie wir in der artgerechten Ecke, den Kombucha lieben, gibt es den Kombucha seit Jahrhunderten und in aller Wetter-Richtungen.  Laut das Buch "Kombucha, Kefir und Co", Ulrich Arndt, und andere Quellen wie Wikipedia stammt die Name womöglich aus Japan.

 "Eine mögliche Quelle des Namens ist ein nicht vergorenes Algenteegetränk aus Riementang, einer Braunalge, die jap. 昆布 kombu genannt wird. Dieses Getränk trägt in Japan schon seit Jahrhunderten den Namen Kombucha und ist ein Algentee"

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Quelle :

Ulrich Arndt, „Kombucha, Kefir und Co, Gesund und fit mit Power-Drinks“ 

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24192111

The Big Book of Kombucha: Brewing, Flavoring, and Enjoying the Health von Hannah Crum, Alex LaGory

Danielian LT. Kombucha and Its Biological Features. Meditsina, Moscow, 2005.

Bilder: https://pixabay.com/en/kombucha-tea-japan-1074594/

https://pixabay.com/en/kombucha-pimps-mint-1074585/

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