Schlaf Kindlein schlaf, dein Papa ist ein Schaf

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Habt ihr auch so schlechte Gewohnheiten bekommen wie ich? Abends wach bis um elfe oder später. Ich habe mit mir selbst gerungen und wenn ich beim Essen meinem lustvollem Ich treue geblieben bin. Ich genieße voll 🙂 und verneine mir nichts. Ich habe beschlossen mehr Disziplin im Schlafgemach einzuführen . Ja, ich verliere dabei Stunden abends aber ich bekomme mehr Kraft und  werde noch gesünder. Für mich mit meinen zwei autoimmunen Krankheiten die mich zum schlafen gebracht haben, sehr sehr wichtig. Weckt bitte nicht den Bären!

Ich muss schon sagen das ich nach zwei Nächte mit längeren Schlaf vor allem vor zwölf, am besten gleich nach zehn, viel mehr Power und Durchhaltevermögen hatte den ganzen Tag. Noch besser ist das ich mein „Pick me up“ am Nachmittag, BPC nicht mehr gebraucht hab. Wozu den auch 🙂 Ich bin schon gut gelaunt und wach. Also zieh die orangene Brillen an, am besten irgendwann nach sechs Uhr, und die Jalousien runter. Lass es Nacht werden und ziehe zu das das Melatonin im Körper hoch werden kann ohne störendes blaues Licht. Ja es ist ein Zwiespalt zwischen schöne helle Frühsommernächte und den tiefen Schlaf. Ich weiß. Aber du kannst ja ein Kompromiss machen. Du wirst schon merken was dir gut tut und was dir einengt.

Gibt es dazu Studien? Ja, und ziemlich überzeugende sogar. Ihr wisst ja wahrscheinlich schon das ich ein „Fettfreak“ bin. Ich liebe Butter und kaltgepresstes Kokosöl zum Beispiel. Wo ich nicht Fett mag ist um den inneren Organen und auf dem Bauch…

So ergab die Auswertung der Schlafdaten von 18 000 Personen, dass eine tägliche Schlafdauer von weniger als vier Stunden das Risiko für Übergewicht um mehr als 70% erhöht, verglichen mit einer ausreichenden Schlafdauer, die etwa sieben Stunden täglich betragen sollte. Selbst bei sechs Stunden Schlaf war das Risiko immer noch um 23% höher.

Bei einer kanadischen Diät-Studie nahmen die Teilnehmer in zwei Wochen jeweils drei Kilo ab. Der Unterschied zeigte sich jedoch erst bei der Bestimmung des Körperfettanteils. Bei denen die Nachts 8,5 Stunden sich ausruhten bestand der Gewichtsverlust zu mehr als die Hälfte von aus Fett. Bei 5,5 Stunden Schlaf war es nur ein viertel. Ich denke mir den Unterschied war Wasser und Muskeln? Also gar nicht vom Vorteil für eine länger anhaltende Erfolg.

In eine andere Studie, “ Effekte vom experimentellen Schlaf Reduktion auf verbrauchten Energien beim Kalorien und Aktivitäten.“ (Meine Übersetzung) sieht man es auch recht klar.

Erstmals dürften die drei Nächte schlafen so lang die wollten. Die darauf folgende acht Nächte dürfte die hälfte der Gruppe sich ausschlafen und die andere Hälfte nur 5,2 Stunden schlafen. Da zeigte sich das die Probanden keine veränderte Werte hatten beim Leptin und Ghrelin, auch haben die sich nicht mehr bewegt als ein normaler Tag. Aber die haben jeden Tag extra circa 550 kcal zu sich genommen. Was die jetzt serviert bekommen haben und ob die zugenommen haben. Ja, ich denke bei einem Standard Diät werden die schon zugenommen haben. Wenn es lchf oder Paleo war muss es ja nicht unweigerlich passieren weil die Fettverbrennung und die Lust sich zu bewegen unweigerlich steigt.

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Referenz, Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann, „Schlank mit Darm“

Calvin, A.D; Carter, R.E; Adachi, T et al (2013). Effects of Experimental Sleep Restriction on Caloric Intake and Activity Energy Expenditure

Korrekturlesung: Tobias Mikaelsson:-)