Wie viel Insulin könnte für Eiweiß benötigt werden

Hallo!

Heute nehme ich die Insulin/Eiweiß-Frage unter die Lupe. Es sind bekanntlich nicht nur Kohlenhydrate, die zur Glukose werden und Insulin benötigen, um aus dem Blut geschleust zu werden. Fette ja auch, allerdings viel weniger, und die Aminosäuren, die unser Eiweiß bilden, können auch unseren Blutzucker erhöhen. In diesem Artikel geht es um den Blog von Marty Kendall und ganz spezifisch um seinen Artikel darüber wie viel Insulin benötigt wird, um Proteine aus dem Blutzucker zu transportieren.

Marty schreibt:

Weil Eiweiß, so scheint es zu funktionieren, Insulin benötigt, habe ich ein paar Zahlen in meiner „Essen Insulin Index Data“ überprüfen lassen. Um zu erfahren, ob der Insulin-Verbrauch besser geschätzt werden kann, wenn Kohlenhydrate plus eine Menge Eiweiß gegessen werden.

  • Seht euch jetzt die erste Graphik an.
  • Hier sieht man deutlich, dass Olivenöl und Butter mit kaum Eiweiß und Kohlenhydrate praktisch kein Insulin benötigen.
  • Ganz oben ist eine Süßigkeit, Jellybeans. Es hat viel Eiweiß und viel Kohlenhydrate und braucht deshalb höhere Mengen Insulin.

Die Analyse zeigt, dass Eiweiß um die 40% weniger Insulin im Vergleich zu Kohlenhydrate  braucht.

Es gibt nicht viel Information im Netz über den Unterschied zwischen glukogenen und ketogenen Aminosäuren, aber es sieht so aus als ob Leucin und Lysine die einzigen Aminosäuren sind die nur ketogen sind. Diese können also nicht zu Glukose umwandelt werden, während Isoleucin, Threonine, Phenylalanin, Tyrosin und Tryptophan ketogen und glukogen sind. Die restlichen dreizehn Aminosäuren von den 21 Aminosäuren sind ausschließlich glukogen.

Meine Erklärung zu den Begriffen ketogene, glukogene Aminosäuren:

Die glukogenen Aminosäuren können unter anderem zu Pyruvat werden, die umwandelt werden können zu Glukose oder zu Glycerol, die mit Fettsäuren zur Triglyceride (Fette) werden. (Die anderen Stoffe, die die glukogene Aminosäuren geben können sind, außer die schon genannte Pyruvat, Oxalacetat, Fumarat, Alpha-Ketoglutarat und Succinyl-CoA. Alle können Glukose bilden. )

Aus den ketogene Aminosäuren kann man  Acetyl-CoA oder Acetoacetyl CoA   bekommen. Beide können Ketonkörper werden.

Weiter geht es mit Marty’s Artikel 🙂

Die Proportionen von Eiweißen, die zu Glukose umgewandelt werden können, verknüpfen an die überschüssigen Eiweiße von dem was der Körper braucht. Es wird beeinflusst von einer Anzahl Faktoren wie dem Aktivitätsniveau einer Person, wie viel und was für Eiweiß und Kohlenhydrate sie isst.

 

Die Korrelation zwischen dem „Essen Insulin Index“ mit Kohlenhydraten und ungefähr der halben Menge Eiweiß ist besser als Kohlenhydrate alleine. (R2=0,435 im Vergleich zu R2= 0,461). Und wir haben nicht länger das Problem mit den Lebensmitteln mit hohem Eiweißgehalt an der vertikale Achse.

The correlation of food insulin index with carbohydrate about half the protein is better than carbohydrate alone (R2 = 0.435 compared to R2 = 0.461) and we no longer have the issue of high protein foods sitting on the vertical axis as shown below.

Wenn man Eiweiß zusammen mit Kohlenhydraten isst, scheint man eine bessere Möglichkeit zu haben, den Insulinbedarf vorauszusagen.

In Zusammenfassung, während Eiweiß den Blutzucker nicht so hoch wie Kohlenhydrate treibt, benötigt es immerhin eine signifikante Menge Insulin. Leute, die nur mit Kohlenhydrate-Restriktion ihre Ziele nicht erreichen, können ihre Protein-Einnahme ändern und das bringt Ihnen vielleicht die erwünschten Blutzucker-Werte.

So in summary, while protein doesn’t spike blood sugar as much as carbohydrates, protein does still require a significant amount of insulin.  People not achieving the desired results from carbohydrate restriction alone may benefit from moderating their protein intake.

Zwei Graphen die verdeutlichen wie Kohlenhydrate und Eiweiß das Insulin erhöhen.

 

Der Ursprungstext und die Graphen siehst du hier:

how much insulin is required to cover protein?

Given that protein appears to contribute to insulin demand I ran a number of scenarios with the food insulin index data to see if insulin requirement is better predicted by carbohydrate in a food plus some proportion of the protein.

The analysis indicates that insulin demand is related to carbohydrate about 60% of the protein.

There’s not a lot of information on the split between glucogenic amino acids and ketogenic amino acids out there, however it seems that only leucine and lysine are exclusively ketogenic and cannot be converted into sugar, while isolucine, threonine, phenylaline, tyrosine and tryptophan are both ketogenic and glucgoenic.  The remaining thirteen of the twenty one amino acids are exclusively glucogenic, meaning that they can be converted to sugar.

The proportion of protein that can turn to glucose relates to the amount of excess protein to the body’s needs, so it will be affected by a number of factors including a person’s activity levels, how much protein and carbohydrates they eat.

The correlation of food insulin index with carbohydrate about half the protein is better than carbohydrate alone (R2 = 0.435 compared to R2 = 0.461) and we no longer have the issue of high protein foods sitting on the vertical axis as shown below.

Accounting for protein in addition to carbohydrate seems to better predict insulin demand.

So in summary, while protein doesn’t spike blood sugar as much as carbohydrates, protein does still require a significant amount of insulin.  People not achieving the desired results from carbohydrate restriction alone may benefit from moderating their protein intake.

[next article…  fibre… net carbs or total carbs?]

[this post is part of the insulin index series]

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Ich hoffe die Excursion in Blutzucker-Reaktionen hat dir gefallen. Wenn du es selber ausprobieren möchtest, empfehle ich eine Blutzuckermessgerät und geduldig selber messen. Hier gibt es ein Link wo du deine eigene Angaben zu einem Essen eingeben kann und schauen was der Rechner meint von wie hoch die Menge dein Insulin erhöhen könnte. Percent insulinogenic Calories Calculator